Die 12 Tipps, die ich entwickelt habe ohne es zu merken

"Du solltest Workshops geben."

Das hat mir Katherine, eine Kunstlehrerin in Kalifornien gesagt, als sie mich bei einer Ausstellung auf meine Kunst angesprochen hat. Ich lebte ab 2010 für 4 Jahre mit meiner Familie in Kalifornien und war Teil der Magoski Arts Colony.

Ich war total überrascht. Workshops? Ich? Eigentlich hatte ich einfach nur... gemalt. So wie immer. Ausserdem war mein Vater Lehrer und ich wollte nie in seine Fussstapfen treten….aber manchmal kommt das Leben anders :-)

Aber sie sagte "Deine Art ist interessant. Die anderen wollen wissen, wie du das machst. Dieses... Loslassen." Loslassen? Mir war gar nicht bewusst, dass ich etwas "loslasse". Ich malte einfach. Probierte aus. Traute mich. Das fühlte sich nicht besonders an – es war einfach meine Art.

Aber dann fing ich an, Workshops zu geben.

Und da wurde mir einiges klar. Die meisten Künstler kämpfen nicht mit Technik. Sie kämpfen mit dem Anfangen. Mit dem Sich-Trauen. Mit dem Nicht-Wissen-Was-Kommt.

Ich beobachtete oft Workshopteilnehmer, die nicht wussten, wie sie anfangen sollten. Sie fragten mich welche Farben sie nehmen sollten oder welche Striche sie machen sollten.

"Was, wenn es Mist wird?""Was ist, wenn ich die Leinwand versaue?""Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll..."

Und ich dachte nur:" Das kenne ich nicht. Warum kenne ich das nicht?"

Was ich durch Workshops über mein eigenes Malen lernte

In der nächsten Zeit nach etlichen Workshops, begann ich zu verstehen: Ich mache Dinge anders…nicht besser….einfach anders.

Auch ich habe am Anfang vieles ausprobiert. War unsicher. Habe mit Techniken, Farben und Materialien experimentiert. Aber ich bin immer weiter gegangen. Ich habe nicht aufgehört. Ich habe mich getraut.

Und irgendwann hatte ich – ohne es so wirklich zu merken – ein System entwickelt. Prinzipien, die ich automatisch anwende.

Diese 12 Tipps sind keine abschließende Liste. Es sind überhaupt nicht ALLE Antworten. Aber es sind die Dinge, die ich immer wieder gesehen habe: Bei mir. Bei anderen, die es geschafft haben. Bei denen, die den Sprung gemacht haben von "Ich weiss nicht was ich machen soll" zu "Ich male einfach".

Heute teile ich diese Prinzipien mit dir.

Nicht als jemand, die nie gezweifelt hat. Sondern als jemand, die gelernt hat, trotz Unsicherheit weiterzumachen.

Die ersten 3 Prinzipien (die sofort helfen)

1. Schaffe Dir Deinen Malmoment: Wie ich vom Kopf in den Körper komme

Ich habe in meinen Workshops beobachtet, dass die Leute oft gestresst ankommen. Der Kopf ist noch bei der Arbeit, bei den Kindern, bei allem – nur nicht beim Malen. Und mir geht es natürlich in meinem Atelier nicht anders.

Einen Malmoment schaffen bedeutet ein einfaches 3-Minuten-Ritual vor jedem Malen. Augen schließen. Drei tiefe Atemzüge. Spüren, wo meine Füße den Boden berühren. Mir sagen: *"Ich habe keine Ahnung, was passiert. Und das ist okay."

Warum das funktioniert?

Wenn dein Nervensystem noch im Stress-Modus ist, überträgt sich das auf dein Bild. Du malst verkrampft, kontrolliert, angespannt. Die ersten 5 Minuten entscheiden über die nächsten 2 Stunden.

Ein bewusster Moment davor schaltet dein Nervensystem um: Von "Fight or Flight" zu "Rest and Create".

Das ist kein esoterisches Getue. Das ist eine Technik, um bei dir, deiner Leinwand und einfach im Moment anzukommen.

Deine Übung: Vor dem nächsten Malen: Stell dich vor die Leinwand, schließe die Augen, atme 3x tief. Spüre, wo deine Füße den Boden berühren. Erst dann greif zum Pinsel.

2. Unsicherheit als Ausgangspunkt: Warum "Ich weiß nicht" der beste Start ist

"Ich weiß nicht, was ich malen soll" – das höre ich in jedem Workshop. Und die meisten sehen das als großes Problem an.

Wenn ich anfange zu malen starte ich genau da - beim Nicht-Wissen. Ich plane nicht. Ich überlege nicht, sondern ich fange einfach an. Und schaue, was passiert.

Warum das funktioniert?

Wenn dein Kopf die ganze Zeit plant und kontrolliert, hat deine Intuition keine Chance. Dein Inneres, das was wirklich ausgedrückt werden will, bleibt stumm.

Aber im Nicht-Wissen passiert Magie.

Die spannendsten Bilder entstehen nicht im Kopf, sondern im Loslassen. Wenn du aufhörst zu kontrollieren, darf dein Unterbewusstsein mitspielen. Und dein Unterbewusstsein weiß Dinge, die dein Verstand nicht weiß.

In meinen Workshops sage ich oft, dass man sich daran gewöhnen soll NICHT zu wissen, was als Nächstes passiert. Gerade in dieser Offenheit liegt die Magie

Deine Übung: Mal 5 Minuten mit geschlossenen Augen. Farbe auf dem Pinsel, Augen zu, bewege deine Hand über die Leinwand. Spüre die Bewegung, nicht das Ergebnis. Öffne erst am Ende die Augen.

Was du siehst, ist nicht gut oder schlecht es ist pur, ungefiltert und authentisch.

Das trainiert dein Vertrauen ins Nicht-Wissen.

3. Der Blick von außen: Die Regel, die ich automatisch anwende

Wenn man im Malprozess ist, tendiert man dazu immer nah an der Leinwand zu stehen und immer weiter zu malen. Dabei sieht man aber nur einzelne Pinselstriche und man verliert sich im Detail. Man verliert dann schnell den Blick für die wichtigen Bereiche im Bild

In meiner Malpraxis trete ich immer wieder von der Leinwand zurück. Mindestens alle 10-15 Minuten gehe ich absichtlich weit weg von der Leinwand. Ich hole mir einen Kaffee, (natürlich nicht alle 10 Minuten ;-) mache ein paar Dehnübungen und denke kurz an ganz was anderes.

Warum das funktioniert?

Aus der Nähe siehst du nur Striche, einzelne Farben und einzelne Bereiche des Bildes. Aber das Bild als Ganzes? Das siehst du nur aus der Distanz.

Abstand verändert alles. Plötzlich siehst du, wo es zu voll ist oder wo es Raum braucht. Auch wo die Spannung fehlt oder wie die Komposition wirkt.

Meine Teilnehmer:innen nerve ich immer mit diesem Tipp. Dieser Blick von außen ist nicht optional. Er ist essentiell. Ohne ihn malst du blind."

Deine Übung: Stell dir einen Timer auf 15 Minuten. Bei jedem Klingeln: Zurücktreten. Auch wenn du mitten in einer Bewegung bist. Schau das Bild an. Nur schauen. Dann entscheide, was als Nächstes kommt.

Diese Unterbrechungen sind keine Störung – sie sind Teil des Prozesses.


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Das waren die ersten 3 Techniken, die ich in meinen Workshops immer wieder weitergebe.

Aber es gibt noch 9 weitere Prinzipien, die genauso kraftvoll sind:

- Wie du intuitiv die richtigen Werkzeuge wählst

- Welche Farbkombinationen maximale Wirkung erzeugen

- Warum Schichten deine Bilder lebendig machen

- Die Drittel-Regel für spannende Kompositionen

- Wie du "Fehler" in Durchbrüche verwandelst

- und 4 weitere Game-Changer

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Die nächsten 3 Prinzipien


4. Finde deinen Flow: Male zügig und flüssig

Viele Leute verkrampfen total, weil sie über jeden einzelnen Pinselstrich nachdenken – "Soll ich hier wirklich dieses Rot nehmen? Ist die Form groß genug? Was wenn..." – kennst du das? Dieser innere Kritiker lähmt uns komplett.

Ich male zügig und flüssig – aber Achtung, das heißt nicht gehetzt oder hektisch! Es geht um einen kontinuierlichen Fluss, um ein Arbeiten ohne große Denkpausen.

Warum das so gut funktioniert:?

Wenn du zügig arbeitest, hat dein innerer Kritiker keine Chance. Deine Hand folgt deiner Intuition, und genau darum geht's! Deine Bewegungen dürfen ruhig sein, fast meditativ, aber lass den Fluss nicht stocken. Vertraue deinen Händen – sie wissen mehr, als du denkst.

5. Sehe das große Ganze: Nach jedem Eingriff das GESAMTE Bild anschauen

Arbeite gezielt an den Stellen, die dein Bild noch "zurückhalten" – an den Bereichen, wo es sich noch nicht rund anfühlt. Aber – und das ist wichtig – nach jedem Eingriff machst du eine Pause.

Tritt zurück (siehe Punkt 3!) und schau dir an, wie sich das GESAMTE Bild verändert hat – nicht nur die Stelle, an der du gerade gearbeitet hast.

Ein dunklerer Fleck hier lässt plötzlich einen ganz anderen Bereich heller leuchten. Eine neue Linie dort verändert die komplette Komposition. Alles hängt zusammen! Deshalb evaluiere nach jeder Veränderung das Ganze neu – sonst siehst du den Wald vor lauter Bäumen nicht.

6. Sei furchtlos: Scheitern ist Wachstum

Was ich ehrlich sagen muss: Wenn dir nie ein Bild misslingt, machst du etwas falsch. Ja, wirklich! Denn dann gehst du nicht an deine Grenzen, probierst nichts Neues aus, riskierst nichts.

Die Bilder, die "schiefgehen", sind oft die wertvollsten Lernmomente. Sie zeigen dir, was noch nicht funktioniert – und genau dadurch lernst du, was funktioniert. Jeder vermeintliche Fehler ist nur eine Lernerfahrung. Nicht mehr, nicht weniger. Also trau dich, mutig zu sein! Scheitern ist nur ein Schritt in die richtige Richtung – und ehrlich gesagt oft der wichtigste Schritt überhaupt.

Die letzten 6 Prinzipien

Okay, bis hierhin hast du jetzt schon 6 wirklich kraftvolle Prinzipien kennengelernt – das ist ehrlich gesagt schon die Basis von allem, was ich in Workshops vermittle. Aber die Reise ist noch nicht zu Ende, sorry!

Die letzten 6 Durchbrüche sind mindestens genauso wichtig –

7. Vertraue auf Komposition: Deine stillen Helfer Der Goldene Schnitt, die Drittel-Regel – klingt nach trockener Theorie, aber diese Grundlagen sind wie gute Freunde, die dir helfen, dein Bild zu strukturieren

8. Tonwerte vor Farbe: Die Kraft von Hell und Dunkel Warum Hell-Dunkel-Kontrast oft wichtiger ist als die schönsten Farben – ein Bild kann farblich perfekt sein und trotzdem flach wirken, wenn die Tonwerte nicht stimmen

9. Male nur für dich: Vergiss die Stimmen im Kopf Vergiss für einen Moment, was später mit dem Bild passiert – diese innere Freiheit, diese Leichtigkeit, die sieht man deinem Bild an

10. Stelle dir die magische Frage: "Was wäre wenn...?" Mein absoluter Lieblings-Trick gegen Malblockaden – diese Fragen katapultieren dich sofort aus dem Stillstand ins Tun

11. Finde dein Thema: Was bewegt dich wirklich? Was lässt dich nicht los? Wenn du weißt, was dich bewegt, entsteht dein Bild fast wie von selbst – es bekommt eine Richtung, eine Seele

12. Entdecke deine Werkzeuge: Dein Material als Partner Unterschiedliche Pinsel, Farben, Untergründe – wenn du deine Werkzeuge bewusst ausprobierst, eröffnen sich neue Ausdrucksweisen, die du mit reiner Theorie nie gefunden hättest

Was Katherine in Kalifornien damals wirklich gemeint hat, als sie meinte ich müsste Workshops geben: Heute – nach hunderten von Workshop-Teilnehmern – verstehe ich endlich, was sie damals gesehen hat.

Es war nicht, dass ich "besser" male als andere oder irgendwie mehr Talent habe.

Es war, dass ich einen anderen Zugang gefunden hatte. Einen Zugang, der mir hilft, trotz Unsicherheit einfach weiterzumachen. Der mir erlaubt, nicht zu wissen, was als Nächstes passiert – und trotzdem einfach zu handeln.

Diese 12 Prinzipien sind mein Versuch, diesen Zugang in Worte zu fassen. Nicht als die eine Wahrheit über das Malen – das wäre ja auch anmaßend. Sondern einfach als Werkzeugkasten, der dir helfen kann, deinen eigenen Weg zu finden. Deine eigene Art zu malen. Deine eigene Stimme.


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Eine letzte Sache: In Kalifornien, als Katherine damals zu mir gesagt hat "Du solltest das unterrichten", dachte ich: "Ich? Was soll ich denn unterrichten? Ich male doch einfach nur."

Heute weiß ich: Genau DAS ist der ganze Punkt.

“Einfach nur" malen. Einfach anfangen. Sich trauen, ohne zu wissen, was passiert.

Das ist keine Kleinigkeit. Für so viele Menschen ist das die allergrößte Hürde überhaupt – größer als jede Technik, größer als jedes Material.

Mach diesen ersten Strich heute. Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Nicht wenn du mehr Zeit hast oder dich besser fühlst. Heute.

Wähle ein Prinzip. Nur eins. Male ein Bild damit. 20 Minuten reichen völlig.

Es muss nicht perfekt sein – es muss nicht mal gut sein.

Es muss nur da sein.

Wir sehen uns auf der Leinwand!

Deine Steffi

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Ich habe aufgehört für andere zu malen - und das hat alles verändert.

Diese Diva war der absolute Hingucker auf der Ietzten Ausstellung nicht aus dem Grund, den du denkst.

Es gab diese eine Frage, die ich mindestens 47 Mal gehört habe:

"Wow, diese Farben! So außergewöhnlich! Woher nehmen Sie den Mut, so zu malen?"

Meine Antwort hat viele überrascht:

"Ich male nicht mehr für andere. Ich male für mich."

Manche haben gelacht. Manche genickt, als hätten sie genau darauf gewartet. Einige Künstlerinnen, mit denen ich mich vorher unterhalten hatte, sind wiedergekommen und haben gesagt: "Das habe ich gebraucht. Genau das."

Diese Diva hier – sie sitzt da in ihrer ganzen wilden Farbenpracht. Pink neben Lila, Gelb und Grün in der Hose, Orange-Rot im Hintergrund.

Aber weißt du, was die Leute wirklich fasziniert hat?

Nicht die Farben an sich.

Diese Diva hier – sie sitzt da in ihrer ganzen wilden Farbenpracht. Pink neben Lila, Gelb und Grün im Rock, Orange-Rot im Hintergrund, dazu das kühle Blau.

Sondern dass ich mir die Freiheit genommen habe, zu malen was ICH will.

Nicht was verkäuflich ist und auch nicht was auf Instagram funktioniert. Nicht was "man so macht".

Sondern was sich für MICH richtig anfühlt.

Die wilden Farben und die bunte Hose? Der perspektivisch nicht perfekte Tisch und das fehlende Gesicht?

Das sind nur die äußeren Zeichen dieser inneren Freiheit.

Was ich bei den Gesprächen wirklich gespürt habe

Bei fast jedem Gespräch habe ich gespürt, wie viele von euch sich genau danach sehnen:

Nach dieser Freiheit. Nach dem Mut, sich NICHT zu vergleichen. Nach der Erlaubnis, für sich selbst zu malen.

Und ich habe auch gespürt, wie schwer das ist.

Wie tief dieser innere Kritiker sitzt. Wie automatisch wir uns fragen: "Ist das gut genug? Was werden die anderen denken? Macht man das so?"

Ich kenne das so gut. Weil ich da auch war, und manchmal auch dahin wieder zurückfalle.

Ich habe auch meine Bilder angeschaut und gezweifelt: "Ist das überhaupt richtig?"

Meine Bilder waren damals technisch korrekt. Harmonisch. Nett.

Aber sie waren nicht LEBENDIG. Nicht ECHT. Nicht ICH.

Der Wendepunkt kam, als ich mir drei ehrliche Fragen stellte:

- Warum male ich eigentlich?

- Für wen male ich?** (Spoiler: Nicht für Instagram.)

- Was würde ich malen, wenn niemand zugucken würde?

Diese Fragen haben alles verändert.


🎨 Kennst du das Gefühl?

Dass du dich beim Malen ständig vergleichst?

Dass du zögerst, weil du dich fragst: "Was werden die anderen denken?"

Dass du manchmal gar nicht mehr weißt, ob du für DICH malst – oder für andere?

Du bist nicht allein damit.

Ich habe ein Workbook gemacht – mit ehrlichen Fragen, praktischen Übungen und einer Prise Humor – das dir hilft, genau da rauszukommen.

"Raus aus dem Vergleich – rein in deinen eigenen Ausdruck"

✅ Der Authentizitäts-Kompass (11 tiefe Fragen)

✅ Übung: Male heute nur für dich (10-Min-Challenge)

✅ Affirmationen gegen den inneren Kritiker

✅ Komplett kostenlos

Ja, ich will das Workbook →

Die 3 größten Erkenntnisse, die ich gewonnen habe


1. DU MALST NICHT FÜR INSTAGRAM - DU MALST FÜR DICH

Das klingt so selbstverständlich, oder?

Aber mal ehrlich: Wie oft denkst du beim Malen schon daran, ob das Bild auf Instagram funktioniert? Ob es verkäuflich ist? Ob es anderen gefällt?

Das passiert nicht bewusst. Aber es bestimmt unsere Pinselstriche.

Jedes Mal, wenn sich dieser Gedanke einschleicht – "Was werden die anderen denken?" – verlierst du ein Stück deiner kreativen Freiheit.

Und in der Ausstellung habe ich erfahren, dass die Leute das spüren. Sie spüren, ob ein Bild aus echter Freiheit entstanden ist – oder aus dem Wunsch zu gefallen.

Die Diva funktioniert nicht, weil sie "schön" ist. Sie funktioniert, weil sie ECHT ist.


2. VERGLEICHEN KILLT DEINE KREATIVE STIMME

Ich weiß, wie verlockend es ist. Auf Instagram scrollen. Andere Künstler anschauen. Denken: "Wow, so will ich auch malen können."

Aber hier ist die Sache:

Deine künstlerische Stimme ist schon in dir. Du musst sie nur rauslassen.

Und das geht nicht, indem du dich mit anderen vergleichst. Das geht nur, indem du anfängst, auf DICH zu hören.

Was zieht dich an? Was fühlt sich richtig an? Was würdest du malen, wenn niemand zugucken würde?

In meinem Workbook habe ich Fragen zusammengestellt, die dir helfen, genau das herauszufinden. Nicht oberflächlich "Was ist deine Lieblingsfarbe?", sondern wirklich tief: Was bewegt dich? Was willst du ausdrücken?


3. AUTHENTIZITÄT SCHLÄGT PERFEKTION - IMMER

Der perspektivisch nicht perfekte Tisch bei meiner Diva? Der macht das Bild interessant.

Das fehlende Gesicht? Genau deshalb funktioniert es.

Die "unmöglichen" Farbkombinationen? Die machen es lebendig.

Ich male nicht, um perfekt zu sein. Ich male, um echt zu sein.

Und weißt du was? Das gibt dir so eine krasse Freiheit.

Du musst nicht mehr warten, bis du "gut genug" bist. Du musst nicht mehr zögern, weil es vielleicht nicht perfekt wird. Du kannst einfach MALEN. Einfach SEIN.

Und genau diese Freiheit – die spüren die Leute. In Ausstellungen. Auf Instagram. Überall.


Was im Workbook auf dich wartet


Ich habe das Workbook gemacht, weil ich gemerkt habe, dass so viele Menschen mit genau dem kämpfen, womit ich auch gekämpft habe.

Mit dem ständigen Vergleichen. Mit der Angst, nicht gut genug zu sein. Mit der Frage: "Darf ich das überhaupt?"


Das Workbook ist kein Kunst-Theorie-Wälzer. Versprochen.

Es ist eine Sammlung von Fragen, Übungen und Impulsen, die dir helfen:

🎨 Dich vom ständigen Vergleichen zu lösen

Mit dem Authentizitäts-Kompass – 11 Fragen, die dich wirklich weiterbringen:

- "Welche Farben ziehen mich immer wieder an – egal was 'passt'?"

- "Welche Gefühle versuche ich manchmal zu verstecken, statt sie zu malen?"

- "Wann höre ich auf meine Intuition – und wann auf meine Angst?"

🌈 Deine eigene künstlerische Stimme zu finden

Mit einer konkreten Übung: "Male heute nur für dich"

- 3 Farben, ohne zu überlegen

- 10 Minuten Timer

- Zeig es niemandem

💥 Zu erkennen, ob du wirklich frei malst

Mit einer ehrlichen Checkliste:

- "Ich male oft nach Trends" ☐

- "Ich habe Angst, dass andere meine Kunst nicht ernst nehmen" ☐

- "Ich male am liebsten, wenn niemand zusieht" ☐

😊 Wieder Freude beim Malen zu spüren

Mit Affirmationen, die du dir über deinen Maltisch hängen kannst:

- "Ich male nicht, um anderen zu gefallen – ich male, um mich gut zu fühlen"

- "Ich vertraue meinem Gefühl mehr als der Meinung anderer"

- "Ich darf verrückt sein!"


Bereit, deine eigene Stimme zu finden?

Was du bekommst:

✅ 8-seitiges Workbook mit Reflexionsfragen

✅ Der Authentizitäts-Kompass (11 Fragen)

✅ Konkrete Mal-Übung "Nur für dich"

✅ Checkliste: Bist du wirklich frei?

✅ Affirmationen zum Ausdrucken

Komplett kostenlos. Kein Verkauf. Kein Upsell.

Ja, ich will das Workbook →

Eine letzte Sache

Nach der Ausstellung bekam ich einige Emails.

Eine Frau, mit der ich mich lange unterhalten hatte, schrieb: "Ich habe so lange nicht mehr gemalt, weil ich dachte, ich bin nicht gut genug. Aber nachdem ich den Mut in deinen Bilder gesehen habe, und Du mir erklärt hast, was dahinter steckt,habe ich wieder angefangen."

Das hat mich echt berührt. Weil genau DAS ist der Punkt.

Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht nicht darum, besser zu sein als andere. Es geht nicht darum, auf Instagram zu funktionieren.

Es geht darum, wieder anzufangen. Wieder für DICH zu malen. Wieder diese Freiheit zu spüren.

Und wenn dieses Workbook dir dabei hilft – auch nur ein kleines bisschen – dann hat es sich schon gelohnt.

Fang heute an.

Lade das Workbook herunter. Beantworte eine Frage. Male ein Bild nur für dich – 10 Minuten, niemand schaut zu.

Es muss nicht perfekt sein. Es muss nur DEINS sein.

Wir sehen uns auf der Leinwand!

Deine Steffi


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Die Inspiration wartet schon in dir (du musst sie nur zulassen)

"Ich weiß nicht, was ich malen soll."

Wenn ich diesen Satz höre, nicke ich sofort, weil ich das so gut kenne – diese Künstlerinnen, die vor der leeren Leinwand stehen und warten, die Pinterest durchscrollen, Instagram durchforsten, durch Galerien wandern, immer auf der Suche nach der Idee. Und weißt du was?

Das ist vollkommen normal, das machen wir alle, ich habe das auch gemacht, aber hier ist der Plot Twist: Wenn du nach Inspiration suchst, schaust du in die völlig falsche Richtung – nach außen statt nach innen.

Was wir verwechseln: Inspiration und innere Stimme

Hier ist etwas, das viele Künstlerinnen erst nach Jahren verstehen: Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen der Inspiration, die beim Malen kommt (die Farbe, die plötzlich funktioniert, der überraschende Pinselstrich), und deiner inneren Stimme – dem, was du eigentlich zu sagen hast. Die Inspiration kann tatsächlich beim Malen entstehen, im Prozess, im Tun, aber deine innere Stimme – das, was du sagen willst – die solltest du vorher kennen, sonst malst du jahrelang umher, ohne wirklich anzukommen.

Deine innere Stimme wohnt schon in dir

Sie ist nicht irgendwo da draußen versteckt, sondern sie ist in dir, war schon immer da, auch wenn du sie vielleicht noch nicht merkst, weil sie leise ist und wir oft denken, unsere Stimme müsste laut sein, dramatisch, besonders originell oder bedeutungsschwer.

Aber das stimmt nicht – deine Stimme ist einfach das, was dich anzieht, was dich berührt, was dich nicht loslässt, egal ob es "groß" oder "klein" erscheint, ob es eine Farbe ist, die dich magisch anzieht, oder eine Emotion, die du ausdrücken willst, oder ein bestimmtes Thema, das dir unter die Haut geht.

Der entscheidende Unterschied

Wenn du deine innere Stimme kennst, dann wird das Malen so viel leichter, weil du nicht mehr vor der Leinwand stehst und denkst "Was soll ich bloß malen?", sondern du weißt "Ah, ich erforsche mein Thema weiter, ich gehe tiefer, ich probiere eine Variation." Und dann kann die Inspiration beim Malen kommen, sie kann dich überraschen mit einer perfekten Farbkombination oder einem Pinselstrich, der genau richtig aussieht, aber – und das ist der entscheidende Punkt – diese Inspiration hat eine Richtung, weil du weißt, wohin du gehst, und deshalb erkennst du, wenn etwas passt oder nicht passt, wenn es dich näher zu deiner Stimme bringt oder davon wegführt.

"Wenn du weißt, was du sagen willst, kann die Inspiration beim Malen fließen."

Stell dir vor

Du willst deine Wohnung renovieren, aber du weißt nicht, wie du sie haben willst – du kaufst heute einen Teppich in Blau, morgen einen Sessel in Orange, übermorgen Vorhänge in Grau, und nach Monaten sitzt du in einem Raum, wo nichts zusammenpasst, wo du dich nicht wohlfühlst, obwohl jedes einzelne Teil für sich schön war.

Aber wenn du weißt "Ich will einen hellen, skandinavischen Stil mit Naturmaterialien", dann erkennst du sofort, ob dieser Teppich zu deiner Vision passt, dann können dich unterwegs Dinge überraschen, aber alles fügt sich zu einem stimmigen Ganzen zusammen, statt dich mit Chaos zu überfordern.

Was passiert ohne innere Stimme

Ohne diese klare innere Stimme malst du jahrelang umher – heute Blau, morgen eine Landschaft, übermorgen etwas Abstraktes – und jedes einzelne Bild mag für sich schön sein, aber es führt nirgendwohin, es baut nicht aufeinander auf, es entwickelt sich nicht weiter. Du stehst nach Jahren vor einer Sammlung von Bildern, die zusammenhanglos nebeneinander stehen, und fragst dich immer noch "Wer bin ich als Künstlerin? Was ist meine Handschrift?"

Aber wenn du weißt, was dich ruft, wenn du deine innere Stimme kennst, dann wird das Malen plötzlich so viel freier, weil die Inspiration beim Malen kommen darf, weil sie dich überraschen kann, aber sie hat eine Richtung, sie bringt dich tiefer in dein Thema statt überall hin und nirgends.

Wie du deine innere Stimme findest

Du musst dir die Zeit nehmen zu schauen: Was zieht mich an? Was berührt mich? Was will ich erforschen? Diese Fragen beantwortest du nicht auf der Leinwand, sondern in Ruhe, bevor du malst, weil das die Grundlage ist, das Fundament, auf dem dann alles andere aufbaut.

In meinem in person Kursen an den Kunstakademeien in Bad Heilbrunn, in Römerstein und an der Dietschiart Kunstakademei in der Schweiz und auch in der MUTIG MALEN ACADEMY zeige ich dir genau das: Wie du herausfindest, was dich wirklich anzieht, wie du es konkret machst (nicht zu schwammig, sondern so klar, dass du weißt "Ah, DAS male ich als nächstes"), und dann, erst dann, wie du es auf die Leinwand bringst – und an diesem Punkt kann die Inspiration beim Malen kommen und dich bereichern, aber sie zerstreut dich nicht mehr, weil du eine Richtung hast.

"Lass uns zuerst finden, was du sagen willst – dann kann die Magie beginnen."]